Trendwerk 77 GmbH, Insolvenzgericht Duisburg

Über das Vermögen der Firma Trendwerk 77 GmbH ist oder war ein Insolvenzverfahren anhängig. Lesen Sie hier die Informationen zur Insolvenz und den aktuellen Stand des Insolvenzverfahrens:

Firma: Trendwerk 77 GmbH
Aktenzeichen: 60 IN 14/15
Handelsregister: Amtsgericht Duisburg HRB 16630
Gewerbeamt: Duisburg
Koordinaten: 6.76301000000001, 51.43511
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Geschäftsführer: Holger Weißner
Branche:
Insolvenzverwalter: Robert Fliegner, Westring 303, 44629 Herne,
Maßnahmen: 3 Beschlüsse des Insolvenzgerichts
Amtsgericht Duisburg, Aktenzeichen: 60 IN 14/15  Über das Vermögen   der im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 16630 eingetragenen Trendwerk 77 GmbH, Kaiserstr. 66, 45468 Mülheim an der Ruhr, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Holger Weißner, Hagdorn 21, 45468 Mülheim an der Ruhr   Geschäftszweig: Import und Export von Handelsware     wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung heute, am 01.04.2015, um 06:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Eröffnung erfolgt aufgrund des am 04.02.2015 bei Gericht eingegangenen Antrags der Schuldnerin. Es wird Eigenverwaltung angeordnet. Die Schuldnerin ist berechtigt, unter der Aufsicht des Sachwalters die Insolvenzmasse zu verwalten und über sie zu verfügen (§§ 270 - 285 InsO).   Zum Sachwalter wird ernannt Herr Rechtsanwalt Robert Fliegner, Westring 303, 44629 Herne. Forderungen der Insolvenzgläubiger sind bis zum 22.04.2015 unter Beachtung des § 174 InsO beim Sachwalter anzumelden.   Die Gläubiger werden aufgefordert, dem Sachwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer diese Mitteilungen schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).   Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist die Tätigkeit des mit Beschluss vom 05.02.2015 eingesetzten vorläufigen Gläubigerausschusses im Eröffnungsverfahren (§ 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 1a InsO) beendet. Es wird ein vorläufiger Gläubigerausschuss nach Eröffnung (§ 67 Abs. 1 InsO) eingesetzt.   Als Mitgliedern werden die Mitglieder des bisherigen vorläufigen Gläubigerausschusses im Eröffnungsverfahren bestätigt:   1. Herr Rolf Jansen von der Sparkasse Mülheim an der Ruhr, Berliner Platz 1, 45468 Mülheim an der Ruhr, 2. Herr Dominik Steffan von der Mülheimer Wohnungsbau eG, Friedrich-Ebert-Str. 2, 45468 Mülheim an der Ruhr, 3. Herr Rainer Grindel, Deutzer Weg 3, 44287 Dortmund als Vertreter der Arbeitnehmer.   Termin zur Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts der Schuldnerin über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird (Berichtstermin) und Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen (Prüfungstermin) ist am  Mittwoch, 13.05.2015, 10:00 Uhr,im Gebäude des Amtsgerichts Duisburg, Kardinal-Galen-Straße 124-132, 47058 Duisburg, 3. Etage, Sitzungssaal C315. Der Termin dient zugleich zur Beschlussfassung der Gläubiger über   die Person des Sachwalters,   die Einsetzung, Besetzung und Beibehaltung des Gläubigerausschusses (§ 68 InsO), und gegebenenfalls über die nachfolgend bezeichneten Gegenstände: die Zwischenrechnungslegung gegenüber der Gläubigerversammlung (§ 66 Abs. 3 InsO),   die Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§ 149 InsO),   die Entscheidung über den Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO),   Entscheidung über besonders bedeutsame Rechtshandlungen der Schuldnerin (§ 160 InsO); insbesondere:   die Veräußerung des Warenlagers im Ganzen,   die Veräußerung einer Beteiligung der Schuldnerin an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll,   die Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert,   die Betriebsveräußerung an besonders Interessierte oder Betriebsveräußerung unter Wert (§§ 162, 163 InsO),   die Beantragung der Anordnung oder der Aufhebung der Anordnung einer Eigenverwaltung (§§ 271 und 272 InsO),   und unter Umständen zur Anhörung über eine Verfahrenseinstellung mangels Masse (§ 207 InsO). Nimmt an der Gläubigerversammlung kein stimmberechtigter Gläubiger teil (Beschlussunfähigkeit), so gilt die Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen der Schuldnerin als erteilt (§ 160 Abs. 1 Satz 3 InsO).   Die Tabelle mit den Forderungen und die Anmeldungsunterlagen werden spätestens ab dem 29.04.2015 zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Duisburg, Nebenstelle, Kardinal-Galen-Straße 124-132, 47058 Duisburg, Zimmer Nr. C214 niedergelegt.   Der Sachwalter wird beauftragt, die nach § 30 Abs. 2 InsO zu bewirkenden Zustellungen an die Schuldner der Schuldnerin (Drittschuldner) sowie an die Gläubiger durchzuführen (§ 8 Abs. 3 InsO).    Rechtsmittelbelehrung:Gegen diesen Beschluss steht dem Schuldner das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde gem. § 34 Abs. 2 InsO zu. Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Duisburg, Kardinal-Galen-Straße 124-132, 47058 Duisburg schriftlich in deutscher Sprache oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerde kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichtes erklärt werden. Die sofortige Beschwerde muss innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Duisburg eingegangen sein. Dies gilt auch dann, wenn die Beschwerde zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichtes abgegeben wurde. Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung. Zum Nachweis der Zustellung genügt auch die öffentliche Bekanntmachung. Diese gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Maßgeblich für den Beginn der Beschwerdefrist ist der frühere Zeitpunkt. Die sofortige Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass sofortige Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Sie soll begründet werden.   Duisburg, 01.04.2015
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